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  • AutorenbildSanni & Gerri@

Galapagos: Santa Cruz

12 Tage verbringen wir insgesamt auf den Galapagosinseln. Ein Besuch steht bei Sanni, schon sehr lange auf der Bucketlist. Als der Entschluss der Weltreise gefasst ist, keimt wieder Hoffnung auf. “Ui. dann können wir ja auch nach Galápagos.” Gerriet sieht es anfangs skeptisch. “Zu teuer im Rahmen einer Weltreise… und mal sehen was wir sonst noch machen… und ob Ecuador überhaupt dabei ist. Aber ja klar. Schön ist es dort.”

Das wir nun schon im ersten Monat unserer Reise hier landen scheint immer noch unreal!


Ungefähr 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors, liegt das Archipel mit seinen 130 Inseln. Aber nicht alle Inseln sind für Touristen zugänglich. Seit 1978 stehen die Galapagosinseln auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Dementsprechend hoch ist der Schutz dieser einzigartigen Biosphäre. Auf eigene Faust und ohne Kreuzfahrtschiff können wir drei der Inseln besuchen.

Wir fliegen von Guayaquil auf die Insel Santa Cruz, die die bevölkerungsreichste Insel ist. Da unsere Recherchen im Vorfeld uns den Eindruck verschaffen, dass uns Santa Cruz mit seinem Hauptort Puerto Ayora zu touristisch ist, planen wir hier nur die notwendigen Stops zwischen dem Inselhopping ein. Angekommen bestätigt sich unsere Vermutung. Es gibt eine Fülle an Läden. Vom kleinen Souvenirshop über gehobenere Boutiquen bis hin zu teuren Juwelieren. Viele Restaurants und Tourenanbieter säumen die Straßen. Und amerikanische Reisegruppen, hauptsächlich bestehend aus Rentnern. Natürlich ist auch Santa Cruz an sich ein sehr schönes Fleckchen Erde. Die Unternehmungsmöglichkeiten von hier aus sind sehr vielfältig. Kleine Highlights, wie den Fischmarkt an der Charles Darwin Avenue, entlang der Waterfront schauen wir uns natürlich an. Es ist interessant, die Einheimischen der Insel bei ihrer Arbeit zu beobachten. Von morgens bis nachmittags bringen die Fischer ihren Fang an die Uferpromenade, wo hungrige Gäste, Pelikane und Seelöwen sind!


Uns fehlt es hier alles in allem aber an Ursprünglichkeit und es ist für unseren Geschmack zu touristisch. Alles ist teuer und wir zahlen sogar jedesmal 2 Dollar um den Bootsanleger benutzen zu dürfen, von dem uns die Fähren auf die Isla San Cristobal und Isabella bringen.

Die Überfahrt nach San Cristobal hat es in sich! 2,5 Stunden brettern wir über riesige Wellen. Wir knallen mehrmals so hart auf, dass es einem den Rücken staucht. Hier wird unsere Seetauglichkeit auf eine harte Probe gestellt. Aber alles geht gut, die Spucktüte wird nicht benötigt.

 

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