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  • AutorenbildSanni & Gerri@

Latacunga & Quilotoa

Aktualisiert: 21. Nov. 2021

12. - 14. Oktober 2021

Nach dem wunderschönen Aufenthalt am Cotopaxi zieht es uns weiter in den Süden. Unser Ziel: Die Lagune vom Quilotoa Krater. Da der Weg per Bus für den Nachmittag zu lang ist, haben wir uns entschieden ein Hostal in Latacunga zu nehmen.


Quilotoa ist der Name der Caldera und des darin befindlichen Kratersees und zugleich der westlichste Vulkan in den ecuadorianischen Anden. Heute liegt der höchste Punkt auf 3.914m Höhe. Der Durchmesser der Caldera beträgt 3 km. Der letzte Ausbruch fand möglicherweise im Jahr 1280 statt. Sagt Wikipedia.


Nach dem kurzen Zwischenstopp in Latacunga entscheiden wir uns spontan “nur” einen Tagesausflug zum Krater zu machen und auf dessen Rand einen Teil des Umrundungstrails zu wandern. Wir sind doch noch ziemlich schlapp vom Cotopaxi-Abenteuer. Grundsätzlich kann man auch mehrere Tage rund um die Quilotoa Lagune verbringen. Fast 200 Km Wanderwege gibt es um den bekanntesten und wohl auch beeindruckendsten Bergsee in Ecuador. Wir haben immerhin ein Drittel des Kraters geschafft und uns dabei wieder durch atemberaubende Höhen, auf schmalen Wegen und an sehr steilen Abhängen bewegt. Schön ist, dass wir die Tour mit zwei der Pärchen, die wir am Cotopaxi kennengelernt haben, machen. Außer uns sechs haben wir während der gesamten ca. 4 stündigen Wanderung auf dem Kraterrand niemanden gesehen. Nur unsere flüchtige Hundebekannschaft, von uns auf den Namen Diego getauft, begleitet uns treu! Zumindest solange bis uns die Snack’s ausgegangen sind.


Der Besuch der Lagune ist definitiv ein Must Do. Das kleine Dorf, mit dem gleichen Namen wie der Vulkan, indem es zahlreiche Hostels und Restaurants gibt, ist leider aktuell eher eine Geisterstadt. Was natürlich der Pandemie geschuldet ist. Hier schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass wir diesen Ort so einsam und herrlich ruhig genießen können. Für die Menschen, die hier fast ausschliesslich vom Tourismus leben, ist es natürlich schlimm.




 



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